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Der Juli war mit Arztbesuchen im Herzzentrum Bad Oeynhausen durchsetzt. Ergebnisse bekomme ich nächste Woche. Das heißt erst einmal Geduld bewahren.

Am 31.07.2018 bekamen wir Zuwachs. Über die Cocker Rettung stießen wir auf Rony. Schon auf dem ersten Blick war klar, dass er zu uns kommen muss.

Er bereitet uns viel Freude und bringt Raika wieder etwas in Schwung. Toll, das er jetzt bei uns ist.

Wie es ihm die ersten Tage bei uns erging, könnte ihr hier lesen.


27.08.2018

Heute kann ich sagen, mir geht es wesentlich besser, als vor der Herzkatheder OP. Auch die Medikamente, die mir neu verschrieben wurden, blieben bisher ohne lästige Nebenwirkungen. Nachts kann ich wieder in Ruhe durchschlafen, die Energie kehrt zurück.

Die morgentlichen Spaziergänge mit den Hunden verlaufen bisher völlig beschwerdefrei. Vorher hatte ich oft Hustenanfälle und auch kurzfristige Luftnot. Das ist alles vorbei.

Während der Abendrunde den Ballon gesehen. Er landet.




So habe ich mich dann auch an kleinere Laufeinheiten ran gewagt.


Ich habe mein Auto zur Inspektion gebracht. Zurück bin ich gewalkt. Gut 10,5 km. Dabei bin ich auch durch Bückeburg gekommen.


Der längste Lauf führte mich auf die Marathonrunde am Gevattersee.

Dort, wo Jobst von Palombini am 08.09.2018 seinen nächsten Marathon veranstaltet, bin ich zwei Runden gelaufen. Das waren dann ca. 8,8 km. Auf das Tempo will ich nicht schauen, ich bin froh und dankbar, dass ich überhaupt wieder laufen kann. Schneller kommt von selber. Das Gewicht fällt, auch weil ich zum Laufen die Ernährung auf mediterrane umgestellt habe.

Ich hoffe, dass es nun so bleibt und nicht gleich neue gesundheitliche Probleme auftauchen.

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Rony macht uns so viel Freude. Wie er die Raika wiederbelebt hat, das ist schon enorm. Beim heutigen Gang auf die Waage, war die Anzeige genau ein Kilo weniger als vor drei Wochen. Das zeigt auch deutlich, Bewegung hilft beim Abnehmen, denn an der Futtermenge hat sich nichts geändert.

Wenn die Beiden durch den Garten spurten, dann wackelt der Boden. Eine Freude, wie sie sich verstehen.

Rony erkundet so richtig seine Welt. Toilettenpapier Rollen können so toll abgewickelt werden. Das hat er schon begriffen. Genau so Schuhe klauen und verstecken. Das ist seine größte Freude, Aber er versteckt sie nur, sie werden nicht zerbissen. Decken an einen anderen Platz ziehen und sich ein Lager bereiten, das kann er auch schon. Wenn er dann so stolz da drauf Platz macht, dann schmelzen die Herzen dahin. Wir sind froh, dass er diese Welpen Zeit doch noch erleben darf und da er ja so friedlich dabei ist, lassen wir ihn gerne gewähren.




Jeden Tag überrascht er uns auf ein Neues. Wovor er gestern noch Angst hatte, das ist heute vergessen und er zeigt uns, wie er immer mutiger wird.

Die Personen, die bei uns so ein und aus gehen, sind alle akzeptiert und sie dürfen ihn streicheln.

Treffen wir beim Spazierengehen auf unbekannte Hunde, so wird er erst mächtig aufgeregt. Lasse ich ihn dann an der Schleppleine laufen, ist der Damm gebrochen und es beginnt eine fröhliche Toberei. Mit allen Hunden ist er klargekommen, nur ein Weimeraner und ein Vizzler sind ihm nicht geheuer. Die dürfen oder wollen nicht spielen, und das kann er nicht verstehen.

Schwimmen ist nach wie vor seine größte Freude. Stöckchen zurück bringen erfüllt ihn mit Stolz. Er gibt es freiwillig ab, nur damit ich noch einmal werfe.

Raika hatte heute Termin bei unserer Tierärztin. Da musste Rony natürlich mit, denn so konnten wir ihn dort vorstellen und Meike hat ihn erst einmal in Augenschein genommen.

Boh, was waren wir stolz. So vorbildlich hat er sich benommen. Er ließ von der Ärztin und auch der Helferin mühelos streicheln, kein grummeln oder knurren. Einfach vorbildlich, auch als wir ihn wieder an die Leine genommen haben, keine Probleme. Wie mühsam war das noch vor einer Woche.

Lediglich als wir das Sprechzimmer verließen, da musste er zwei Mal bellen, damit die anderen Hunde ihn auch wahrnahmen. Stolz verließen wir die Praxis. Was haben wir für tolle Tiere.

Unter meinem Schreibtisch ist der beste Platz. Da haben sie mich immer unter Kontrolle.


18.08.2018

Plötzlich ging alles sehr schnell. Am 10.08.2018 ruft das Herzkatheter Labor noch am späten Nachmittag an, das ich am 14.08.2018 um 08:30 Uhr im JWK erscheinen möchte.




Pünktlich stand ich auf der Matte, kannte natürlich schon alle Abläufe, die ich nun über mich ergehen lassen musste und war ganz optimistisch und voller Vertrauen in die Ärzte.

Am 15.08.2018 wurde ich als erster Patient runter in das Herzkatheter Labor geschoben.

Aus der geplanten eine Stunde Behandlungszeit wurden gut zwei. Hinter einem vorhandenen Stent hatte sich erneut ein Verschluss gebildet. Beim Durchschieben durch den Stent wurde der Ballon des neuen Stents beschädigt und musste erneut rausgezogen und ein neuer Versuch gestartet werden. Das wiederholte sich zweimal, bis es dann klappte.

Bei den weiteren Untersuchungen musste dann noch ein zweiter Stent gesetzt werden und mehrere Engpässe wurden per Ballon aufgeweitet.

Spannend wurde es auch, als der Dr. mir einen großen Thrombus auf dem Bildschirm zeigte, den er noch beseitigen wollte und mir erklärte, wie gefährlich der sei.

Alles klappte dann doch beschwerdefrei und als ich dann erstmalig aufstehen durfte, da fühlte ich genau, wie es mir doch deutlich besser ging und wie schlecht ich vorher wirklich auf den Beinen war.

Ich musste noch eine Nacht im Krankenhaus verweilen und wurde dann am nächsten Vormittag entlassen.


Lecker Putenschnitzel zum Abschied.



Die Ärztin erklärte mir vorher noch meinen Therapieplan und mir wurde klar, wie schlecht es um mein Gefäßsystem bestellt ist.

Ohne eine komplette Ernährungsumstellung und ohne eine deutliche Gewichtsreduzierung werde ich keine große Lebenserwartung haben. Das zeigen auch die Medikamente, die ich nun neu dazu bekommen habe und ihre ungewöhnlich hohe Dosierung und Einnahme für über drei Jahre.

Auch am Blutdruck muss sich noch deutlich etwas ändern.

Es gibt viel zu tun, packen wir`s an.

 

Rony macht sich richtig gut. Er hat die Abläufe hier im Haus voll begriffen und Raika ist seine größte Liebe. Immer wieder ein toller Anblick, wenn er sich bei Raika ankuschelt und durch sie lernt. Auch für Raika ist das alles sehr schön, denn sie spielt richtig gut mit Rony und kommt dadurch aus ihrer Lethargie heraus.





Beim Wandern nehme ich immer eine Schleppleine, damit Rony sich auch mal ohne Leinenzug von uns entfernen kann.




Er dreht sich dann immer um und schaut, ob wir noch da sind. Dann saust er hinter Raika her und sie müssen gemeinsam schnüffeln und schnuppern.

Kommen wir ans Wasser, so ist er nicht zu bremsen. Noch vor Raika schwimmt er los. Sein ganzes Temperament lässt er dann spielen und springt herum und freut sich. Wir freuen uns genauso, denn er ist richtig angekommen.

Jetzt muss er noch das Kommando „Sitz“ und „Bleib“ lernen, dann kann er bald von der Leine los und frei laufen. Der ist so auf Raika fixiert, der läuft bestimmt nicht weg.


09.08.2018

In den letzten Tagen hat Rony öfter ein kleines Stofftier stibitzt und sich damit beschäftigt. Nicht kaputt gemacht, nein, einfach nur mit rumgetragen. Heute hat er nun aus der Stofftiersammlung der Enkelkinder einen kleinen Pinguin bekommen. Den schleppt er nun den ganzen Tag mit sich rum, auch wenn er seine Ehrenrunde über den Hof rennt.

Auf der Wanderung heute Morgen hat er sich wieder toll benommen. Lediglich als ein Radfahrer, der seinen Hund vor sich hertrieb, auf uns zukam, da wurde Rony doch etwas wütend. Bestimmt auch, weil er nicht mit dem Tier spielen durfte, es wurde gnadenlos vorangetrieben.

Aber auch solche Situationen muss er zu ertragen lernen.

Alle anderen Begegnungen wurden bestens gemeistert.

Aber seine größte Freude ist immer noch das Wasser.

Auf dem Rückweg bekamen wir noch einen kleinen Regenschauer ab. Selten fand ich Regen so schön, wie diesen.


08.08.2018   


Warten das es los geht.



Raika und Rony umlagern mich den ganzen Morgen. Ich bin keine Sekunde unbeobachtet. Als ich meine Laufschuhe anziehe, ist der Bann gebrochen. Mit Freudengebell laufen sie nach draußen, direkt zum Auto.

Im Auto singt Rony weiter. Immer wieder Freudengebell, welches noch ein Stück lauter wird, wenn er fremde Hunde sieht.

Wir holen Rocky ab und dann sind wir auch schon schnell am Gevattersee.

Nach einhundert Metern ist der erste Strandabschnitt erreicht. Der Erste, der im Wasser sitzt ist Rony, gefolgt von Raika. Rocky macht sich die Füßchen nicht nass, er ist kein Wasserfreund und schaut sich das Treiben der Beiden aus der Nähe an.

Ich und das Wasser.



Für Rony habe ich eine dünne, leichte Schleppleine mitgenommen. So kann er jetzt ca. 20 Meter im Wasser schwimmen, was er dann auch freudig ausnutzt. Wasser ist sein Element und wir lassen ihm viel Zeit dafür.

Dann machen wir uns auf den Weg in den Wald. Ein paar Regentropfen begleiten uns. Aber sie sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Rony bleibt stehen, spitzt die Ohren und fängt an zu wedeln. Auf der anderen Grabenseite führt ein Weg vorbei und da hat Coco uns entdeckt. Sein Frauchen kann ihn nicht mehr bremsen und die Beiden stürmen aufeinander zu. Eine Freude, wie sie sich begrüßen und dann ihre Kreise ziehen, laufen, springen, Freudengebell. Hier tobt das Leben. Raika und Rocky werden völlig vergessen, hier spielt die Musik.

Wir lassen sie, solange wie sie wollen. Die Freude gönnen wir ihnen.




Wir wandern weiter. Das Laub fällt, als ob es schon Herbst wäre. Überall fehlt der Regen.

Raika und Rony kämpfen noch einmal um ein Stöckchen.

Nach ca. eineinhalb Stunden sind wir zurück am Auto. Raika und Rony waren noch einmal im Wasser und nun geht es heimwärts. Länger kann man es in der Hitze nicht aushalten.


Man könnte meinen, es wäre schon Herbst.



 

07.08.2018

Ärzte Marathon. Morgens mit dem Hund meines Schwagers beim Tierarzt die Zeit vertrödelt, nachmittags bei meinem Kardiologen.

Kein so schöner Tag. Ein Herzklappe ist vernarbt und ein Eingriff ist fällig. Termin dazu bekomme ich noch.

 

06.08.2018

Erstaunlich, wie der kleine Rony sich macht. Wir dürfen ihn streicheln und kraulen. Keine Probleme. Er folgt uns überall hin.


Gemeinsame Wartestunde.



Auf der heutigen Wanderung trafen wir auf den großen Schäferhund Coco. Der kam Rony doch sehr groß und unheimlich vor. Aber die Neugier überwog dann. Nach kurzem Beschnüffeln war der Bann gebrochen. Wie die Beiden tobten und spielten, das war ein Freude. Rony war natürlich deutlich flinker auf den Beinen aber Coco gab alles und versuchte ihn zu stellen. Das gelang ihm nie. Rony war zu schnell, zu wendig.

Bis jetzt ist Rony mit allen anderen Hunden klargekommen.


Da muss Rony einfach rauf. So vorbei laufen geht nicht.



Ich glaube, er kommt jetzt erst in die Pubertät und fängt an, Sachen zu apportieren. Zum Beispiel Ulrikes Puschen. Den brachte er mir unbeschädigt ins Badezimmer hinterher. Auch das er jetzt auf drei Beinen Pipi macht, und auch schon mal eine Markierung setzt. Hat er vorher alles nicht gemacht.

Immer wieder bekundet er Raika seine Liebe. Leckt ihr die Lefzen. In unsicheren Situationen sucht er Raikas Nähe, so dicht wie es geht. Da haben sich zwei gefunden.




Rony hat ein neues Spiel entdeckt. Äpfel suchen heißt das. Bei uns unter dem Kirschbaum liegen neuerdings die Äpfel. Die sucht er sich auf, verbeißt sie und kullert sie wie Bälle, alles im Schatten des mächtigen Kirschbaumes. Dann springt er vor Freude wie eine kleine Ziege umher und freut sich des Lebens.

+

Auf dem Parkplatz stehend muss alles genau beobachtet werden.



05.08.2018

Was sind wir glücklich. Keiner von uns hatte damit gerechnet, dass Rony sich hier so schnell einleben würde. Aber dieses bildhübsche Tier ist auch noch schlau und gelehrig.

Heute Morgen bekam jeder ein Stück Büffelpansen. Rony futterte seinen Teil zügig weg. Raika hingegen schaute Rony dabei zu. Erst als Rony fertig war, fing sie an ihren Pansen zu beknabbern. Rony nahm das mit Fassung auf, setzte sich neben Raika (zum Video) und hoffte, dass sie den Rest mit ihm teilen würde. Das passierte natürlich nicht. Aber das Beste war doch, dass es keinen Streit und Futterneid gab. Beide blieben absolut friedlich. Als Raika damit fertig war erstürmten sie zusammen den Garten.

Anschließend fuhren wir wieder zum Gevattersee. Rony kennt den Weg schon genau und kurz bevor wir am Ziel ankommen, fängt er ein freudiges Bellen an und kann es kaum erwarten, auszusteigen.

Auf dem ersten Kilometer gibt es erst einmal viel zu schnüffeln. Aber an der Badestelle sind Rony und Raika nicht zu halten. Die ersten Stöckchen müssen aus Seenot gerettet werden.

Weiter geht es und nur zweihundert Meter weiter, an der nächsten Badestelle, treffen wir Andreas und Thomas mit ihrem Rudel, welches aus sechs Tieren besteht. Die Tiere kennen sich schon und Rony wird wieder besonders begrüßt. Nach einem kleinen Moment der Unsicherheit ist Rony mitten im Geschehen integriert. Toll, die kleine Maus.

Dann wandern wir weiter. Als wir die Baumstämme von gestern erreichen, springt Rony mit einen Satz  (zum Video) auf den ersten Stamm. Er schaut mich an, als ob er sagen wollte, schau was ich gelernt habe. Ich bin stolz und glücklich, als er dann auch sofort auf dem Stamm langbalanciert und zu mir kommt, als ich ihn rufe.



Wir gehen gemütlich auf dem schönen Waldweg weiter, als unverhofft ein Radfahrer neben uns auftaucht. Da hat Rony sich erschrocken und verbellte den Radfahrer nach allen Regeln der Kunst. Warum kann man sich nicht frühgenug mit der Fahrradklingel bemerkbar machen? Alle ohne Nachgedanken. Das ein Hund sich auch erschrecken kann, soweit kann man nicht denken.

Nun gut. Wir werden hier noch mehr Fahrradfahrer treffen und mit Rony daran arbeiten.

Das gelingt dann auch ganz gut. Die nächsten Radfahrer bemerken wir früh genug. Wenn ich das Wort „Radfahrer“ zu Raika sage, weiß sie, sie muss an die Seite gehen und stehen bleiben. Das wende ich nun gezielt bei Rony an, der sich ruck zuck bei Raika abgeguckt hat, was dann gemacht wird. Ein ganz schlaues Tier, das sehr schnell lernt. Mit Raika an seiner Seite ist das ein großartiges Dreamteam.

Stöckchen knabbern macht immer Freude.



Ganz wichtig für Rony, dass er unterwegs mit Raika Stöckchen schleppen kann. Von Zeit zu Zeit sucht er sich einen passenden Stock, den er uns dann stolz präsentiert. Unsere Freudenausbrüche motivieren ihn immer wieder für neue Taten.

Auf dieser Wanderung sind alle weiteren Radfahrer für ihn uninteressant geworden, ihm ist es viel wichtiger, dass er uns gefällt.

Zu Hause angekommen, muss erst der Hof inspiziert werden. Rony schaut, ob die Nachbarskinder draußen sind. Aber dort rührt sich nichts.


Nach dem Mittagsessen wird erst einmal gekuschelt und dann wird Mittagspause eingelegt.


04.08.2018

Das Leben kann ja so schön sein. Wenn wir sehen, wie sich der kleine Rony mausert, da läuft einen das Herz über. Haus und Hof hat er alles angenommen. Die Geräuschkulisse kennt er auch schon. Aber am Schönsten ist, wie er in jeder Stunde seines neuen Lebens an Angst verliert. Er kommt immer öfters zu uns und holt sich Streicheleinheiten. Oder er leckt uns Hände und Füße ab. Wenn wir auf ihn zugehen läuft er schon nicht mehr weg, er wedelt dabei mit dem Schwanz. Ein Zeichen, dass er sich wohl fühlt. Wir dürfen ihn berühren, ohne dass er wegläuft.  Egal wo ich bin, rufe ich ihn, kommt er sofort zu mir.

Nachts merkt man nichts von ihm, er schläft ruhig und friedlich.

Heute sind wir nach dem Frühstück wieder zum Gevattersee gefahren. Natürlich mussten die Tiere als erstes einmal schwimmen gehen. Stöckchen holen ist für Beide die größte Freude.






Danach wanderten wir durch den Wald auf unserer Lieblingsstrecke. Von Ferne bemerkte Rony, dass uns ein Mensch mit Hund entgegenkam. Er wurde ganz aufgeregt, je näher sie kamen. Als ich sah, dass es Susanne mit Emma war, rief ich ihr entgegen, sie könne Emma ruhig freilaufen lassen. Sie kam dann auch gleich auf uns zu gelaufen. Rony wurde ganz nervös und aufgeregt. Aber ich weiß, er macht nichts, er versucht seine Angst mit Bellen zu übertünchen. Emma ließ sich aber nicht beeindrucken und als sie vor Rony stand, wedelte er schon mit der Rute und ließ sich problemlos beschnuppern. Der Bann war gebrochen, eine neue Freundschaft entstanden.

Dann gingen wir weiter und Rony und Raika bettelten immer mal wieder, dass ich ein Stöckchen werfe, das sie dann suchen und sich gegenseitig abnehmen können. Wandern und spielen, da werden auch die Radfahrer uninteressant, die hin und wieder auf dem Weg neben uns langfahren.



Zum Abschluss der Runde kommen wir zum Gevattersee zurück. Die beiden Tierchen sind nicht zu bremsen und ab ins Wasser. Auch hier würden sie am Liebsten kein Ende finden und den Rest des Tages hier verbringen. In der Ferne hört man die Geräusche eines Mähdreschers, die Rony zwar bemerkt, und ihn für kurze Zeit unruhig werden lassen. Durch Raikas Spielaufforderung aber schnell vergessen wird.

Alles hat ein Ende, wir wollen den kleinen Hund ja auch nicht überlasten.

Zu Hause angekommen, lassen die Beiden ihrer Freude freien Laufe und rasen wie die Verrückten über den Hof. Da muss man aufpassen, das man nicht umgelaufen wird. Schaut Euch das mal an.         

Danach sind sie dann richtig platt und machen gemeinsam ein Nickerchen.



Nach ein paar Minuten wechseln sie den Platz. Hier trocknen sie wohl besser.


Der Vormittag ist gut gelaufen. Nun warten wir aufs Mittagessen.




03.08.2018

Es ist eine Freude zu sehen, wie Rony sich entwickelt. Still und heimlich schlich er sich heute Morgen zu mir ins Bett. Ganz am Fußende machte er es sich bequem. Eine ganze Zeit blieb er dort stickum liegen. Dann hielt er es wohl nicht länger aus und robbte sich ganz vorsichtig immer höher, bis wir fast Kopf an Kopf lagen. Da konnte ich mich nicht bremsen und streichelte ihm vorsichtig über den Kopf. Er hielt ganz still und genoss die Streicheleinheiten.

Erst als Raika erwachte und durch die Wohnung strolchte, da sprang er aus dem Bett und folgte ihr.

Dann bin ich auch aufgestanden und ließ die Beiden nach draußen.

Das Frühstücks Ritual beherrscht er schon perfekt, kein Futterneid, alles klappt wunderbar.

Nun beginnt die Zeit des Wartens, bis es endlich zum Wasser geht.

Dann ist es endlich soweit und wir fahren zum Gevattersee. Seine Freude bekundet er mehrmals mit seiner unnachahmlichen Stimme. Sein Bellen im Auto ist von der Lautstärke her fast unerträglich. So zeigt er seine Freude.


Wieder unterwegs. Der kleine Rocky ist heute nicht dabei.
Auf dem Baumstamm balancieren macht auch Spaß.
Unterwegs treffen wir auf den großen Rocky. Auch hier macht Rony keine Probleme, er ist zwar erst etwas zurückhaltend, denn der Rocky ist ganz schön groß. Aber dann wird sich beschnuppert und schon sind sie Freunde.
Endlich am Wasser. Seine größte Freude.
Hier können wir den ganzen Tag verweilen.
Nach einem wunderbaren Wanderausflug müssen wir erst wieder Kraft tanken.