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Januar 2012

                                Hier gehts zum Vormonat

31.01.2012

Bei eisigen Temperaturen, dick eingemummelt, nur eine Streak Erhaltungsrunde gelaufen. Morgen kaufe ich mir noch eine Gore Laufhose, wo kein Wind und Wasser mehr durchkommt. 

                                                                                         227 Streak Tage.

30.01.2012

Nur zwei Tage nach dem schweren Idaturmmarathon bin ich heute mal wieder alleine auf der 12 km Strecke im Schaumburgerwald und am Mittellandkanal gelaufen. Die Lauflust hatte mich schon den ganzen Tag umsäuselt und meine Stimmung  auf Freude gesetzt.

Die ersten Kilometer lief ich noch verhalten, leistete einem Arbeitskollegen per Handy Hilfe bei einer Störbeseitigung und liess mich dabei im Tempo zwischen 08:15 und 07:30 Min/km treiben.

Dann zog ich das Tempo immer mehr an und ab Kilometer acht blieben alle deutlich unter sechs Minuten.  Das war schon eine Freude, zu merken, wie es aufwärts geht. Nichts tat weh, die Luft war herrlich und ich lief die ganze Zeit im Hellen. Einfach nur schön. Die langen Läufe zahlen sich aus. In 1:19 Std. fielen mir die 12 Kilometer doch irgentwie leicht, so leicht wie schon lange nicht mehr.

Dann sitze ich hier am PC und will die Daten eingeben. Was sieht mein freudig erregtes Läuferherz denn da? 1. Fernsehturm Marathon dazu noch Jobst seine Veranstaltungsserie, das bedeutet, ich kann zu zwei Veranstaltungen zu Fuß hin, Marathon laufen, und zu Fuß wieder nach Hause. Ich glaube, das ist so wohl einmalig in Deutschland. Wer bietet mehr?  Und ich bald im Ruhestand. Das ist wie ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl.

Schaut man sich die Veranstaltungsorte an, dann bietet sich ein tolles Bild. Zwischen Idaturmmarathon und Fernsehturmmarathon liegt auf topfebener Fläche der wunderschöne Gevatterseemarathon. Ich bin sprachlos. Wie schwer war es für meinen ehemaligen Verein, einen 20 km Volkslauf zu organisieren. Und da kommt einer, macht es einfach. Schon mal ein ganz dickes "Dankeschön" an  Jobst und Michael.

                                                                                         226 Streak Tage

29.01.2012

Bei leichten Schneefall mit beiden Hunden am Kanal gelaufen. Selbst bei -3°C müssen sie noch schwimmen.

                                                                                        225 Streak Tage

28.01.2012

Ich war beim 33. Idaturmmarathon. Es hat wieder richtig Spaß gemacht.

                                                                                         224 Streak Tage

27.01.2012

Große Änderungen bahnen sich an. Was für ein Glück, das ich bald in den Vorruhestand gehen kann. Mich kann der Konzernumbau nicht mehr treffen. Ich bin dann zu Hause.

So auch heute wieder nur eine kleineDorfrunde mit Bonnie. Morgen bin ich bei Jobst zum Idaturmmarathon. Carsten läuft auch mit. Freu.

                                                                                          223 Streak Tage

26.01.2012

Mit Bonnie eine kleine Dorfrunde gelaufen. Arbeitstechnisch stark ausgelastet. 

                                                                                          222 Streak Tage

25.01.2012

Wieder nur kleine Dorfrunde, zu viel andere wichtige Sachen auf dem Programm.

                                                                                          221 Streak Tage

24.01.2012

Nur kleine Streak Erhaltungsrunde im Dorf gelaufen. 

                                                                                           220 Streak Tage

23.01.2012

Mit beiden Hunden eine kleine Runde um das Spülfeld gelaufen. Von dem anstrengenden Wochenende merke ich so gut wie nichts mehr. 

                                                                                           219 Streak Tage

22.01.2012

Mit den Wesergebirgsläufer/innen Karin mit Zughündin  Franzi, und Michael eine wunderschöne Matschrunde im Wesergebirge gelaufen. Bei Wind und Regen hat Karin ihre Bestzeit locker um 15 Minuten verbessert.  Glückwunsch, hast Du fein gemacht.

Die ersten zwei Kilometer waren hart, aber dann haben sich die Beine wieder locker angefühlt. Die 16, 8 km nach dem gestrigen Marathon liefen heute doch recht angenehm. Es geht klar wieder aufwärts.

Schade nur, das Carsten und auch Sandra nicht dabei waren.

                                                                          218 Streak Tage

21.01.2012

Nach fast vier Wochen Erkältung mit Husten und Schnupfen, ganz wenigen Laufkilometern, bin ich heute zum 32. Idaturmarathon  bei Jobst von Palombini gefahren.

Bei richtig Sauwetter mit Schnee, Regen Graupel und ganz viel Wind, hatte sich die Laufstrecke in eine richtig schöne Trailstrecke verwandelt.

Die ersten beiden 5,8 km Runden lief ich im Windschatten von  Brigitte Koczy, bevor ich mich dann absetzen konnte. Von da an lief ich praktisch ein einsames Rennen. Die schnellen Hirsche waren schon lange weg, von hinten holte keiner mehr auf. Ich merkte deutlich, dass mir noch ein wenig Kraft fehlte und so bin ich dann nur auf Ankommen gelaufen. Es wurde ein schöner Genusslauf, nicht zuletzt wegen der guten Verpflegung an der Strecke. Auch dieses Schmuddelwetter hatte etwas Besonderes. Die neue Laufjacke hat dabei ihre Bewährungsprobe bestens bestanden.

Nach 5:33 Std. kam ich dann ins Ziel gelaufen. Über 800 Höhenmeter und 42,195 km haben mal wieder richtig Spaß gemacht. Es geht wieder aufwärts.

                                                                         217 Streak Tage  


                   

20.01.2012

Kleine Dorfrunde zur Streakerhaltung. Morgen geht’s zum Idaturmmarathon. 

                                                                                         216 Streak Tage

19.01.2012

Kleine Bergrunde mit einigen Höhenmetern.  Wunderschöne Trailrunde.

                                                                                          215 Streak Tage

18.01.2012

Alleine die kleine Dorfrunde gelaufen. Will ja Sonnabend wieder Marathon bei Jobst  laufen.

                                                                               214 Streak Tage

17.01.2012

Irgendwie richtig platt. Bonnie hat sich beim kämpfen mit Blacky wieder das linke Hinterbein verletzt und läuft nur ganz vorsichtig. Traut sich nicht mal mehr die Treppe hoch.

Also bin ich mal wieder alleine eine kleine Dorfrunde getrabt.

                                                                                                                                                         213 Streak Tage

16.01.2012

Nachdem Bonnie ja gestern mit uns einen langen Berglauf getrabt ist, brauch sie heute einen Ruhetag. Ich möchte nicht ihr Beinchen nach dem Kreuzband Anriss  zu früh überlasten. Wenn man ihr auch so nichts anmerkt, aber sie ist auch ein Meister im Vortäuschen falscher Tatsachen, nur um mitzulaufen.

Also bin ich alleine zum Gevattersee getrabt, bin in tiefster Finsternis durch den Wald geschlendert, habe Matsch und Eis gut überstanden.  Ich habe mir vorgenommen, bei jedem Lauf einen Kilometer deutlich unter sechs Minuten zu laufen, um nicht nur im Ultraschlappschritt einzurasten und jedes Gefühl für Raum und Zeit zu verlieren. So war mein schnellster Kilometer heute bei 5:44 Minuten. Dabei spürte ich doch deutlich die Kilometer der letzten Tage. Aber so soll es sein. Solange es noch irgendwo ziept, lebt man.

Nach 11.77 km war ich wieder zu Hause. 1:25 Std. hab ich dafür gebraucht.

                                                                               212 Streak Tage

15.01.2012

2012 Lauftagebuch für HP

15.01.2012

Die Wesergebirgsläufer trafen sich heute Nachmittag zu einem gemeinsamen Lauf am Wasserwerk in Porta. Dabei waren heute Karin, Sandra mit Seven, Michael, Bonnie und ich. Carsten fehlte leider. Bonnie und Seven kannten sich noch nicht, beschnupperten sich kurz, brummelten etwas und dann waren sie Freunde. Das zwei Weibchen sich so verstehen ist nicht selbstverständlich. Aber unter Laufhunden wohl auch nicht ungewöhnlich.  Bei wunderschönem Laufwetter durfte Bonnie sich heute die Strecke aussuchen. J Sie kennt hier ja auch jeden Weg und jedes Wasserloch. Treu und brav folgten wir ihr. Michael und Sandra waren gestern beim Meller Bahnmarathon und hatten dort super Zeiten hingelegt. Darum liefen wir auch schön gemütlich los, damit die schweren Beine sich ein wenig daran gewöhnen konnten, heute schon wieder im Berg unterwegs zu sein.

Auf dem Portaweg entlang und dann links um das Nammer Lager führte uns Bonnie in Richtung Fischteiche. Sie wusste wohl genau, dass das die einzige Möglichkeit für ein ausführliches Bad sei. Nirgends sonst wo hier im Umkreis hat sie die Möglichkeit dazu.

Hundert Meter vorher legte sie schon zu, wurde immer schneller. Ich bekam nicht mal die Zeit, sie abzuleinen, schon saß sie im Wasser, räkelte sich voller Wohlbehagen. Eine richtige Wasserratte.

Nach einiger Zeit kam sie glücklich und freudestrahlend aus dem Tümpel und fiel sofort wieder in ihren typischen Lauftrott. Vorbei an der Försterei führte sie uns erst kräftig hoch und dann wieder ziemlich steil runter auf die alte Volkslaufstrecke des TuS Kleinenbremen. Ein herrlicher kleiner Trail,  stellenweise kaum noch als Weg zu erkennen, mit tollen Ausblicken in das Tal, führte uns bis zur Zufahrt des Bergwerkes. Von dort liefen wir durch Wülpke immer auf der Volkslaufstrecke entlang bis zum Kreuzpunkt mit der ehemaligen Kreis Crosslauf Strecke.  Toll dabei, die beiden Hunde. Keine Probleme mit anderen Hunden, alles verläuft angenehm entspannt. Vielleicht sollte man örtlich Werbung für „Dogging“ machen und noch andere Läufer mit Hund motivieren, so etwas zu laufen. Für unsere Tiere war es jedenfalls ein toller Tag.

Auf der Crosslaufstrecke liefen wir erst einmal weiter, bis wir vorbei an der „Roten Klippe“, wieder auf den Portaweg kamen. Ein langer Anstieg forderte noch einmal viel Energie. Aber wo es rauf geht, geht es auch wieder runter. Rechts und links zeige ich immer wieder auf versteckte Trails, die wir alle noch erkunden müssen. Das Potenzial an tollen Wegen ist hier fast unerschöpflich.

An Korfs Quelle machte Bonnie wieder ihren kleinen Sidestep, der mir sagte, sie wolle zum Wasser. Aber da unten ist die Quelle, ihr Jungbrunnen, fast versiegt. Oft hat sie sich hier ausgiebig im frischen Quellwasser gerollt und nun ist da wirklich nur eine tellergroße Pfütze. Sie kann es nicht verstehen und zieht missmutig wieder hoch auf den Wanderweg.

Ein guter Anstieg, hoch zum Hucken, ruhig und gleichmäßig gelaufen, dann haben wir nur noch einen kräftigen Anstieg vor uns. Aber irgendwie fühle ich mich noch nicht ausgelastet. Ich habe ja auch gestern keinen Marathon gelaufen, so wie Michael und Sandra.

Karin scheint es ähnlich wie mir zu ergehen. Nachdem wir an der letzten Schutzhütte vorbei sind, den fiesen letzten Anstieg hinter uns haben, zieht sie das Tempo an.  Das kommt mir gerade richtig, so ein kleiner Wettkampf. Das gefällt mir. Bonnie hat sich ja den ganzen Lauf über vorbildlich verhalten. Befehle wie „rechts“ oder „links herum“, „geradeaus“, bestens umgesetzt. Nun flüstere ich ihr nur das Wort “Attacke“ ins Ohr. Sie legt den Kopf schief, schaut mich glücklich an, und dann geht die Post ab. Mit einem Satz springt sie vorwärts, reißt mich fast um und dann erhöht sie gnadenlos das Tempo. Ich hab das Gefühl, wir gehen gleich ins Fliegen über. Ein herrliches Gefühl, wenn sich zwei Laufpartner so gut verstehen, auch wenn es nur Mensch und Hund sind. Diese Vertrautheit, das kann nur einer mitfühlen, der so etwas schon erlebt hat. Ruck zuck baut sich unser Vorsprung aus.

Kurz vor der Abzweigung zum Lehmberg kann ich Bonnie wieder ruhig stellen. Wir müssen hier abbiegen, noch 1,5 km bis zum Auto laufen. Die anderen haben noch 100 Meter bis ihren Autos.

Ein wunderschöner Sonntagnachmittag nimmt hier sein Ende. Wir warten, bis die anderen eintreffen, bedanken uns für diesen wunderschönen Lauf. Freuen uns auf den nächsten. Was kann es schöneres geben, als mir so lieben Menschen gemeinsam die Zeit zu verbringen? Dem Hobby zu frönen. Ich danke Euch. Es ist einfach nur toll, euch als Freunde zu haben.

                                                                               211 Streak Tage

14.01.2012

Eigentlich wollte ich heute mal etwas zügiger meine Runde laufen. Bei schönem Laufwetter machte ich mich von zu Hause auf den Weg zum Gevattersee. Alles lief wunderbar und nach einer ruhigen Anfangsphase erreichte ich das geplante Lauftempo. Zwischen den Seen hindurch und dann ab in den Wald. Bis hier hatte ich schon drei nette Hundebekanntschaften gemacht, die mich doch immer wieder ein wenig Zeit kosteten, weil ich ihren Frauchen oder Herrchen erklären musste, wo meine beiden Begleiter denn heute wären. Noch tiefer im Wald, in Höhe der Hexenteiche, traf ich auf die Familie eines ehemaligen Arbeitskollegen, auch mit Hund unterwegs. Ein junger Beagle. Da konnte ich natürlich nicht so vorbeilaufen, hielt einen kleinen Schwatz, versuchte den Hund zu locken und dann ging es weiter.

Mir fiel unterwegs schon auf, dass ich länger keine Kilometerzeiten mehr zu hören bekam. Handy aus der Tasche gepfriemelt und nachgeschaut. Jau, keine GPS Messung mehr. Das nervt mich ja schon wieder. Alles probiert, aber kein Empfang. Aber mein Etrex ist ja mein ständiger Begleiter Nr. 1, der funktioniert immer.

Kurz vor dem Bauerncafe treffe ich auf eine Nachbarsfamilie, die hier ihren Spaziergang macht. Kann ich ja so auch nicht vorbeilaufen. Etwas Smalltalk halten und nach gefühlten 5 Minuten lauf ich weiter.

Die vielen Unterbrechungen veranlassen mich dazu, wenigsten eine Runde dranzuhängen. Die klappt dann auch ohne Stillstandzeiten.

Sonnabends oder auch sonntags hier zu laufen, fordert Geduld, denn hier trifft man immer wieder auf viele Bekannte. Da ist der Lauf am Kanal und im Berg doch eine ruhigere Welt.

GPS:   Es hat nicht mehr funktioniert, weil der Akku auf Energiesparmodus umgeschaltet hatte. Gleichzeitig Endomondo, Bluetooth zur HF-Messung und noch Radio hören, Bilder geknipst und zweimal telefonieren. Das war bei der Kälte wohl zu viel für ihn.

                                                                                    210 Streak Tage

13.01.2012

Stress mit der Versicherung. Zum Schluss einigen wir uns aber auf einen gemeinsamen Nenner. Das ist gut so.

Dann hab ich mir die beiden Hunde gepackt und wir sind eine wunderschöne Runde am Kanal gelaufen. Dabei konnte ich in Ruhe noch einmal alles verarbeiten, was mich belastete. Dabei wurde mir auch klar, dass nichts mehr so ist wie früher. Nichts ist beständiger, als der Wandel. Der Versicherungsvertreter ist ja auch in Fesseln gelegt und hat nur einen beschränkten Spielraum.

Ob das alles gut ist, wie es so läuft, das bezweifele ich doch stark. Wenn alles standardisiert wird, alles nur nach Durchschnitt berechnet wird, dann kann ich auch den billigsten Anbieter wählen. Der hat die gleichen Vorgaben, wie der teure Anbieter. Die Vernunft würde ja sagen. Nur dann hätte ich keinen Ansprechpartner vor Ort. Schlicht und einfach der letzte Vorteil des Versicherungsvertreters vor Ort. Anderseits, hätte ich alle Beiträge an die Gebäudeversicherung, die ich in den letzten 35 Jahren bezahlt habe gespart, hätte ich alle Versicherungsfälle mühelos und ohne irgendwelche Einschränkungen abwickeln können. Das ist einfach mit Zahlen zu belegen.

Egal. Es war wieder ein wunderschöner Lauf mit Bonnie und Blacky. Die Erkältung mit ihren fiesen Nebenerscheinungen hat sich verabschiedet. Es geht eindeutig aufwärts.

Die Entwickelung der Zeiten über 11,5 km kann man hier verfolgern:


                                                                                   209 Streak Tage

12.01.2012

Alleine eine 5 km Runde um den Gevattersee gelaufen. Die Tempoeinheit von Gestern merke ich doch in den Beinen. Aber das ist ja auch kein Wunder.

                                                                                   208 Streak Tage

11.01.2012

Blöder Tag heute. Ärger mit der Versicherung. Hauptsache man zahlt immer. Wenn man sie mal beansprucht, dann wenden sie sich wie die Schlangen. Bei einer Gesamt Schadenssumme von 3200 € soll die Arbeitszeit 800 € zu teuer sein im Vergleich zu anderen Firmen. Wollen die mich nur verarschen? Jetzt habe ich darum gebeten, dass die Firmen, die die Versicherung Arbeitspreismäßig für billiger hält, vorbeikommen sollen um sich überhaupt ein Bild von den Arbeitsbedingungen verschaffen zu können. Nicht nur das Angebot meines Dachdeckers kopieren und sagen, wir machen das 800 € billiger. Da passt doch irgendetwas überhaupt nicht. Das Vertrauen in die Versicherung ist schwer angeknackt, werde dort wohl nach und nach alles kündigen.

Grund genug, mit Bonnie mal wieder einen Frustabbau Lauf zu tätigen. Gesundheitlich wird es immer besser, die Lauffreude kehrt zurück.

Bonnie bellt vor Freude wie verrückt, als ich die Laufschuhe anziehe. Wild stürmt sie dann drauf los, so dass ich kaum Endomondo starten kann. Auf den ersten hundert Metern merke ich schon, dass es heute richtig gut läuft. Damit schwindet auch sofort der Frust und es steigert sich die Lust. Die Lust, mal wieder etwas schneller zu laufen. Bonnie braucht noch die ersten beiden Kilometer um sich frei zulaufen, aber dann ist auch sie nicht zu bremsen. Über den vom Zuckerrübentransporter aufgewühlten Feldweg kommen wir auf die gepflasterte Straße zum Gevattersee. Es ist schon dunkel, aber die Stirnlampe ist ein wunderbarer Begleiter. Noch besser ist aber meine neue Laufjacke. Der Nieselregen kann mir aber auch nichts anhaben. Nur ein dünnes Unterhemd unter der hauchdünnen Jacke und es bildet sich ein äußerst angenehmes Klima. Keine Plünden mehr am Körper, die nass und schwer werden. Mann, macht das eine Freude. Ich genieße die Ruhe. Bonnie hat gleichmäßigen Zug auf der Leine, kein hin und her tändeln. Mit stoischer Ruhe läuft sie nur geradeaus. Unmerklich steigert sie dabei das Tempo, oder ich? Egal, wir verstehen uns blindlings.

Wir kommen an die Hauptstraße, die nach Petzen führt. Ein wunderschöner neuer Radweg, etwas abseits der Straße, führt uns zum Gevattersee. Wir biegen links ab, auf die Marathon Laufstrecke. Vorbei am Standort des Verpflegungspunktes, laufen wir gegen den Uhrzeigersinn die Marathonrunde weiter. Einmal um das Bauerncafe herum, wieder zum Verpflegungspunkt. Aller Frust ist vergessen, wir gehen ganz in der Lauffreude auf. Am Horizont ist die erleuchtete Silhouette von Minden zu sehen.  Unter ihr die spiegelnde Wasserfläche des Gevattersees. Das hat schon was.

Die Kilometerzeiten werden immer besser. Bei Kilometer sieben sind wir erstmals deutlich unter sechs Minuten. Nichts tut weh, die Atemwege rasseln nicht mehr. Es geht aufwärts.

Kilometer acht wird mit 5:37 Min. der schnellste. Dann kommen wir wieder auf den zerpflügten Feldweg, wodurch sich die Zeiten wieder etwas verschlechtern. Aber es macht immer noch richtig Freude, so zu laufen. Bonnie schaut mich zwischendurch richtig fröhlich an. Auch sie genießt es, mal wieder mit mir alleine zu laufen.

Mit 1:08 Std. für die 10,52 km bin ich doch schon sehr zufrieden. Nach fast vier Wochen Erkältung und nur die kleinen Laufrunden, war das mal wieder ein Glanzpunkt.  In dieser Streak waren es auch die deutlich schnellsten 10,5 km.

Nun kann es wieder losgehen.

Die Entwicklung der 10 km Zeit in dieser Streak:


                                                                                       Streak Tag 207

10.01.2012

Nur eine kleine Dorfrunde zur Streak Erhaltung.

                                                                                        Streak Tag 206

09.01.2012

Jetzt wird es mit der Gesundheit doch stetig besser. Da hab ich dann auch beide Tiere mit auf Achse genommen. Die Freude war riesig, besonders, als sie merkten, es geht zum Gevattersee. Da können sie auch schön schwimmen und die Schlammlöcher sind wohl auch ganz toll.

Frohgemut starten wir. Das Wetter ist ganz angenehm, die Aue, ein kleines Flüsschen, ist gut mit Wasser gefüllt. So auch die kleinen Rinnsale neben den Wegen. Die Wege sind richtig schön matschig, einfach genau so, wie man es als Trail Liebhaber zu schätzen weiß. Ich gönne den Tieren ihren Spaß und lasse sie machen, was sie wollen.

So kommen wir dann auch schon bald in den Wald. Die erste Gerade ist von der Wegbeschaffenheit noch einfach, dann wird es aber unter dem Laub glitschig und nass. Die Schuhe sind als solche schon nicht mehr zu erkennen, gut, dass ich Gamaschen an habe.  Wir passieren die Hexenteiche. Verzweifelt wollen die beiden Hunde mich dorthin ziehen. Aber ich habe strengstes Verbot erteilt bekommen, dort die Tiere schwimmen zu lassen. Der Grund ist der, das sie danach noch drei Tage lang wie das alte Brakwasser mit Entengrütze riechen. Egal, mit welchem Shampoo sie gewaschen werden. Den Stress möchte ich zu Hause nicht erleben. Mühsam gelingt es mir, die Beiden auf Kurs zu halten. Auf den nächsten Metern ist Grummeln und Bocken der Mitläufer mein Begleiter. Kaum kommen wir aus dem Wald, da prescht Bonnie mit einem Wahnsinnsprint los und hechtet in den vollen Wassergraben auf der anderen Straßenseite. Auf dem schweren, nassen Lehmboden hab ich keine Chance, Halt zu finden. Wie auf Glatteis zieht sie mich hinter sich her und ehe ich mich versehe liege ich auf dem Rücken in der dicken Matsche, einen Fuß schon im Bach.  Ihr scheint das völlig egal zu sein, sie dreht und wendet sich im Wasser wie ein Aal.

Mühsam rappel ich mich auf, schaue an mir runter. Mist, wenn mich jetzt einer sieht. So sauig bin ich noch nie vom Laufen nach Hause gekommen.

Im Bach wasche ich mir erst einmal die Hände. Derweil hat Bonnie genug vom Bad und sieht mir nun ganz lammfromm zu, wie ich mir die Matschepampe aus den Klotten klopfe und die Hände wasche. Blacky steht wie ein Beschützer neben ihr und ich habe das Gefühl, er grinst.

Ich berappele mich wieder und dann traben wir weiter. Meine eigenen Schuld, ich hätte es ja ahnen können. Bonnie ist nun mal ein kleiner Dickkopf. Sie will schwimmen wann sie es will, und nicht wann ich es will. Das hat sie mir wieder deutlich gezeigt.

Ist ja nichts weiter passiert, die Knochen sind heile geblieben. Ruhig und friedlich verläuft der Rest des Weges. Freudig springen sie ins Auto, denn nun führt der Weg zur Futterkrippe.

Gut, das ich für solche Peinlichkeiten immer eine Plastikfolie im Auto liegen habe, die ich auf den Sitz lege, wenn ich pitschenass oder so dreckig bin.

                                                                                     Streak Tag 205

08.01.2012

Kleine Dorfrunde gelaufen. Die Rüsselseuche mag mich immer noch so gerne.

                                                                                        Streak Tag 204

07.01.2012

Schweren Herzens hab ich auch diesen Marathon bei Jobst abgesagt. So hat es keinen Zweck, zu laufen. Da muß die Vernunft einfach siegen. Noch einen Rückfall könnte ich nicht verdauen. Auch bei den Wesergebirgsläufern werde ich nicht mitlaufen. Ich bleibe erst einmal bei den kleinen Runden, bis ich wirklich richtig fit bin. Das Jahr ist ja noch lang genug.

So bin ich heute nur mit Bonnie zusammen die kleine Dorfrunde gelaufen.

                                                                                   Streak Tag 203

06.01.2012

Mit den Hunden einmal um das Spülfeld gejoggt. Die Rüsselseuche bringt mich bald um den Verstand. Eigentlich sollte ich die Hunde besser zu Hause lassen, denn sie leiden auch unter meiner Unzufriedenheit und können nicht verstehen, warum ich keine Freude am Laufen habe.

                                                                                        Streak Tag 202

05.01.2012

Nur wieder die Dorfrunde von gestern. Heute etwas schneller, aber die Rüsselseuche bremst mich noch aus. Langsam werde ich richtig sauer.

                                                                                          Streak Tag 201

04.01.2012

Der 200. Streak Tag heute. Bin ich schon ein wenig stolz drauf. Kann ich ja locker eine kleine Dorfrunde traben. Die Nase läuft zwar immer noch,  schon wieder, dafür ist der Husten aber weg. So starte ich dann trotzdem quieschvergnügt, drück auf Go bei Endomondo. Verharre noch einen Moment mit Blick auf den Bildschirm. GPS O.K., Zeit läuft und dann los. Schön in Gedanken versunken, lasse die 200 Tage Revue passieren und freue mich über die neue Jacke. Von Wind und Kälte nichts zu merken. Ich bin richtig zufrieden.

An unserer Dorfkirche angekommen, wundere ich mich doch schon ein wenig. Keine Meldung von Endomondo, den ersten Kilometer müsste ich schon längst hinter mir haben. Handy aus der Jackentasche gefriemelt und ein Blick aufs Display treibt mir die Zornesröte ins Gesicht. GPS O.K., die Zeit läuft, aber von Track und Metern nichts zu sehen, Null Meters. Angehalten, Telefon neu gestartet. Das gleiche Ergebnis. Das macht mich nun aber richtig sauer. Ich kann alles ab, aber nicht, wenn solche Technik versagt und ich im Moment nicht rausfinde, woran das liegt. Irgendwie hab ich  wohl Erich´s Manieren angenommen. Nur ein GPS aufgezeichneter Streak ist ein echter Streak.

Also zurück nach Hause, in mein Arbeitszimmer stürmen, Garmin Etrex suchen, aktivieren und wieder los. Wie ich so auf dem Stuhl im beheizten Zimmer sitze, treibt es mir den Schweiß aus alle Poren. In der neuen Jacke wird es richtig heiß und der Schweiß strömt. Dann das wirklich obergeile Erlebnis. Es dauert keine gefühlte halbe Minute und ich habe ein wirklich angenehmes tolles Klima unter der Jacke. Nichts mehr mit Schweiß und nasses Gefühl auf der Haut. Alles ist weg. Trocken und wunderschön zu fühlen. Ich kann es nicht in Worte fassen.

Mit diesem wohligen Gefühl geht es wieder nach draußen, der Etrex arbeitet einwandfrei und ich laufe die gut drei Kilometer Strecke noch einmal. Traurig bin ich nur darüber, dass die Rüsselseuche zurück gekommen ist. Der Husten hat aufgehört. In Anbetracht dessen laufe ich natürlich nicht auf Tempo.

Wieder zu Hause angekommen, führt mich der Weg gleich wieder ins Arbeitszimmer. In voller Laufmontur setzte ich mich vor den PC und lade erst einmal die Daten aus dem Etrex runter, bevor ich dann in Richtung Badezimmer abwandere. Immer noch in den Laufklamotten und immer noch ein absolut gutes Gefühl, kein Schwitzen, kein Frieren. Als ich mir dann Jacke und Langarmshirt ausziehe, finde ich nicht einen Schweißpunkt auf dem Shirt. Alles ist knochentrocken. Ein Wunder der Bekleidungstechnik.

                                                                                      200 Streak Tage

03.01.2012

Kleiner Lauf im Wesergebirge. Heftige Orkanböen begleiten mich. Aus den Bäumen stürzen etliche kleine Äste zu Boden und übersäen die Laufstrecke. Die neue Laufjacke hält, was sie verspricht. Ein angenehmes Gefühl mit der Jacke zu laufen. Kein frieren und schwitzen, einfach nur herrlich.

Glücklich und zufrieden komme ich nach Hause, bringe die dreckigen Laufschuhe in die Waschküche, als mich ein lautes Krachen wieder raus stürmen lässt. Das ganze Verandadach wurde vom Sturm angehoben und auf Hälfte zusammen geklappt. Toll, das macht wieder Arbeit.

                                                                                         199 Streak Tage

02.01.2012

Die Erkältung der letzten beiden Wochen hat mich ganz schön vom Thron gestoßen. Ich war so gut drauf und dann folgt dieser totale Absturz. Zeit, sich Gedanken zu machen, warum es so weit kommen musste. Immer mehr drängt sich der Verdacht auf, dass es an der falschen Bekleidung liegt.

Im Internet mach ich mich mal schlau, was andere bei solchen Wetterverhältnissen, wie wir sie zurzeit haben, anziehen. Dabei stoße ich immer wieder auf Gore Tex Bekleidung. Da gefällt mir die

Gore AIR GT AS Laufjacke   besonders gut.

Ich klingel in meinem Lauf Shop an, ob sie die Jacke da haben.  Haben sie. Also gleich ins Auto und hin. Der nette Verkäufer gibt mir noch ein paar Tipps, damit ich die Jacke nicht zu groß kaufe. Mein jugendlicher Leichtsinn meint, bei der dünnen Jacke müsste ich doch wohl ein dickes Sweatshirt oder dergleichen darunter anziehen. Da ist er aber gar nicht von erbaut. Ein normales Langarmshirt reicht vollkommen aus, meint er. Ich kann es einfach nicht glauben, doch Er überzeugt mich.

Ich kaufe noch eine neue Mütze, zwei Buff und eine Stirnlampe aus dem Angebot und denn geht das aber im Schweins Galopp nach Hause.

Bonnie einfangen, Blacky bleibt in der Küche, und dann mit der neuen Montur ab in den Wald. Irgendwie fühle ich mich so nackt, aber das soll sich ja sofort ändern, wenn man in Bewegung kommt.

GPS gestartet, dann laufen Bonnie und ich los. Der erste Kilometer ist auch wieder der langsamste, weil Bonnie sich erst freilaufen muß und auch kein Schlammloch auslässt. Derweil merke ich, dass ich mit der dünnen Bekleidung wirklich nicht friere. Im Gegenteil, ein angenehmes Klima hat sich schon aufgebaut.  Kein frieren, kein schwitzen, einfach angenehm.

Die Kilometer vergehen, wir werden immer schneller. Ich bin wirklich überrascht, ich koche nicht unter der Jacke, friere nicht. Es bleibt richtig angenehm, trotz Tempoverschärfung. So macht es richtig Spaß.

Nach knapp sechs Kilometern kommen wir wieder ans Auto. Ich bin richtig glücklich, dass die Jacke sich so gut bewährt. Der Verkäufer hat recht gehabt.  Unter diesert Jacke braucht man sich nicht noch dick einmummeln. Ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit hat mich den Weg über begleitet.

Auch auf der Autofahrt zurück nach Hause kam keine Kälte auf. Sonst fing ich an zu frösteln und bekam Gänsehaut, wenn ich mir nicht sofort etwas Trockenes anzog. Ganz anders nun. Das angenehme Klima hält sich unter der Jacke, bis ich mich zu Hause umziehe.

Ich bin wirklich positiv überrascht.

                                                                                          198 Streak Tage

01.01.2012                                                        

Der Husten ist immer noch nicht vollständig ausgeheilt. Darum bin ich auch heute wieder ganz verhalten die kleine Dorfrunde gelaufen. Sage und schreibe nur einen Menschen mit Hund begegnet. Sonst treffe ich alleine im Park mindestens drei bis vier Hundehalter mit ihren Tieren. Aber die Ballerei verschreckt alle Hunde. Bonnie war nicht zu bewegen mitzukommen. Das soll schon was heißen.

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