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Zum Rückblick 2006                                                                         

31.12.2006

Bonnie und ich sind heute bei stürmischen Wetter mal wieder im Schaumburger Wald gelaufen. Die frühlingshaften Temperaturen lassen das Eis im Herzen schmelzen. Aber es ist verdammt schwer, auf einem Schlag drei Enkelkinder und die eigene Tochter zu verlieren. Kein Leben mehr im Haus, das tut weh. Die treue Bonnie versucht mich immer wieder aufzuheitern. Wenn sie ein richtig schönes Schlammloch entdeckt, grinst sie mich regelrecht an um dann mit einem wilden Satz in den Schlamm einzutauchen. Genüsslich wälzt sie sich darin, streckt  dann alle vier Pfoten zum Himmel und freut sich, wenn ich darüber schimpfe.

Der Rückweg führt am Kanal entlang. Diese fünf Kilometer werden wie ein ständiger bergauf Lauf , denn ein mächtiger Sturm ist aufgezogen. Die Musik aus meinem Pocket PC kann ich nicht mehr hören. Trotz voller Lautstärke. Der Sturm übertönt alles. Aber es macht auch Freude, die Natur so zu erleben.

Nach gut 12 km sind wir wieder am Auto. Das Jahr geht zu Ende.

Mir bleibt die Hoffnung, das das neue Jahr eigentlich nur besser werden kann.

Mit 3013 gelaufen Kilometern ist dieses Jahr wirklich nicht berauschend gelaufen.

Wer weiß, wozu es gut ist.

 

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch in das neue Jahr. Bleibt gesund und behaltet immer den Kopf oben. Wer weiß schon, wozu das alles gut ist?

 

22.12.2006

Das letzte Mal in diesem  Jahr Bereitschaft. Eine Woche, die einiges abverlangt. Da bleibt nicht viel Zeit zum Laufen.

Da die Wohnung  nun leer steht, beginnt für mich wieder eine arbeitsreiche Zeit. Alles entrümpeln und renovieren.

Als erstes verlege ich meinen Hobbyraum wieder nach oben. Das habe ich nun gestern, am 30.12.2006 abgeschlossen.

Jetzt können Bonnie und ich wieder richtig aktiv in das Laufgeschehen eingreifen und brauchen nicht immer nur kleine Runden laufen.


18.12.2006

Da ich noch etwas Resturlaub habe, bin ich noch bis Donnerstag zu Hause. Das haben Bonnie und ich ausgenutzt und wir sind 13 km durch den Schaumburgerwald gelaufen. Unterwegs trafen wir mal wieder Manfred und plauderten von alten Zeiten.

Der gestrige lange Lauf sitzt aber doch noch in den Knochen.

17.12.2006

Wer zu solch einer Jahreszeit in so eine besch.... Situation kommt, wie wir, der ist  arm dran. Überall fehlt Personal, die Ämter und auch die privaten Hilfsorganisationen sind total überlastet. Armes Deutschland, wer so in die Zukunft der Kinder investiert, der ist zum Scheitern verurteilt.

Wir haben unser Bestes getan und nun können wir nur noch abwarten.

So langsam kommt die Seele wieder in ihr Gleichgewicht. Das schöne Wetter hat mich dann auch zum Laufen annimiert.

So zogen Bonnie und ich los. Einfach nur so. Rucksack und Getränkeblase gefüllt. Es wurde endlich wieder ein richtiger Lauf. Als wir erst einmal in Schwunk waren, da konnte uns nichts mehr bremsen.

32 km standen am Ende auf unserem Konto. Dabei waren die letzten beiden Kilometer doch ganz schön hart. Aber es ist toll, das wir so aus dem Stehgreif heraus wieder solche Strecken schaffen.

Bonnie bekam dann auch eine extra Portion Futter, ich natürlich auch.

12.12.2006

Ich laufe täglich weiter. Zwar nur kleine Runden, denn das Geschehen hier nimmt mich doch ziemlich mit.

Marina hat ihrem Elternhaus Ade gesagt. Mehr oder weniger Hals über Kopf ist sie mit den Kindern ausgezogen.

Das Jugendamt hat keine Zeit, sich vor Mitte Januar um den Fall zu kümmern.

Glückwunsch, Deutschland.

                                                      November 2006