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Kollerbeck, war das ein toller Wettkampf.

Ich bin noch immer tief beeindruckt von der Strecke und dem Organisations-Team der OWL-
Crossmeisterschaften. Das lief in meinen Augen alles perfekt ab.

Als wir nach knapp  einstündiger Anfahrt in Kollerbeck  ankamen, liefen bereits die ersten Wettkämpfe der Jugendlichen.Die Teilnehmerfelder waren recht ordentlich und es wurden wohl auch gute Zeiten gelaufen. Wir gleich eine Ehrenrunde zur Erkundung der Strecke gelaufen.

Au, manno, da kamen Steigungen und Gefälle zum Vorschein, die schon beeindruckend waren. Und dazu Schnee und Matsch und Eis. .

Ahnungslos wie ich nun mal an solche Läufe rangehe hab ich natürlich überhaupt nicht an Spikes gedacht. Besitze ich auch gar nicht. Hätte ich mir aber im Verein leihen können. Nun denn, ich laufe ja auch oft so Cross durch den Berg und bin das ja schon gewohnt, nur mit meinen Crossschuhen auszukommen.



Nach der Aufwärmrunde traf ich dann Thorsten und Frank (der Crossläufer) vor den Umkleideräumen und wir begrüßten uns kurz. Sie hatten es eilig, denn sie als Junioren durften vor uns starten und 5 Runden :-)) laufen und ihr Start war schon bald. Danke, das ihr uns den Weg so schön eisfrei gelaufen habt.
Ja, das war unser Glück, das die vor uns gestarteten Läufer die Strecke so schön aufgewühlt hatten, da war von Schnee und Eis nicht mehr viel übrig.




Da kam ich dann ohne Spikes auch sehr gut zurecht.

So hatte ich Gelegenheit Thorsten und Frank bei ihren Wettkampf zu beobachten. Hut ab, wie die beiden sich da durchgekämpft haben. Für mich nicht vorstellbar, wie man solche Zeiten laufen kann. Ein Lob auf die Jugend. Wer etwas vom Laufen versteht, der ahnt, was da für ein Trainingsfleiß hinter steht, um so zu laufen. Ich fand es einfach „Spitze“.

Kurz nachdem Thorsten durch das  Ziel gelaufen war, kam er zu mir rüber und stellte mir Phönix vor. Es hat mich echt gefreut, sie kennen zu lernen. Voller Begeisterung  hörte sie der Schilderung von Thorsten zu, der uns den Lauf mit allen Details wie Höhenmetern usw. erklärte. Dann machte Sie noch einige Bilder von uns. Ich hätte über dieses tolle Treffen fast meinen Start verpasst. Phönix, ich würde mich freuen, wenn wir uns noch einmal irgendwo treffen würden und dann weiter plaudern könnten. :-)

So, nachdem ich die hier versammelte Läuferschar begutachtet hatte, wurde mir schnell klar, das ich mit meiner Laufart hier keinen großen Start machen konnte. Aber das entmutigte mich in keiner Weise. Ich beschloss einfach, mein Ziel dahin abzustecken, meinen Mannschaft Kameraden Klaus-Detlef Stock nicht von mir wegziehen zu lassen. Er, der sonst immer weit vor mir lag, da wollte ich diesmal dicht dran bleiben. Meine vielen langen Läufe sollte mir dafür eigentlich die Kraft gebracht haben.

Als der Startschuss fiel, da ging die Post gleich richtig ab. Ich brauchte einen Moment um richtig in den Tritt zu kommen. Da war es auch schon geschehen. Klaus-Detlef und auch Norbert waren ruck-zuck an mir vorbei. Ich sah schon meine Felle schwimmen.

„Rainer, nicht aufstecken. Laufen“,  flüsterte ein freundliches Schweini in mein Ohr.

Ich gab Gas. 50 Meter Vorsprung hatten die Beiden schon. Schnell merkte ich, das ihr Vorsprung aber nicht größer wurde, und das gab mir Kraft. Die matschige Steigung am Friedhof vorbei überholte ich mehrere Läufer, was zusätzliche Endorphine frei setzte. Ich merkte, das es kein schlechter Tag war. Diese wahnsinnge Gefällestrecke,

die jetzt kam, lief ich mit langen Schritten runter, die Angst, dort zu stürzen war weg. Kein Schnee und kein Eis mehr. Rechts rum,

ein langes Stück flach, gut zum Erholen. Dann wieder diese giftige Steigung hoch zum Sportplatz, über eine Wiese. Hier legte Klaus-Detlef immer eine Schüppe nach und gewann ein paar Meter. Aber am Ziel vorbei, runter , wieder am Friedhof vorbei, da war ich wieder dran. Jetzt war Norbert nur wenige Meter vor mir. „den putzt Du, gib alles“, wieder dieses freundliche Schweini. Und ich gab alles, an Norbert vorbei im halsbrecherischen Tempo diese lange Gefällestrecke runter und Klaus-Detlef wieder auf den Pelz gerückt. Aber es war doch eine Kräfte zehrende Aufholjagd. Es reichte nicht, deutlich näher an ihn ranzukommen. So blieb mir denn nach den 4 Runden mit 6830m und 160( ? ) Höhenmetern am Ende nur die Freude, das ich 20 Sekunden nach Klaus-Detlef ins Ziel kam.

So knapp ist er noch nie vor mir im Ziel gewesen.



Fazit: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dabei gewesen zu sein. So ein Kurzstrecken Wettkampf unter solchen Bedingungen ist echt ein tolles Kraft und Koordinations Training.

Genaue Zeiten und Ergebnisse hab ich noch nicht, werde sie aber sobald wie möglich nachreichen. Für mich hab ich 35:20 Minuten gestoppt. 


Gruß aus dem Weserbergland

                                                          -Rainer-