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Die Winterlaufserie in Hörkamp Langenbruch hat heute wieder gerufen. Um 06:15 Uhr war ich vor Ort. Sternenklarer Himmel und ein tüchtiger Wind bescherten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herrlichstes Laufwetter. Mit der Stirnlampe bewaffnet lief ich los. Es begann schwer, die Beine waren wie mit Blei behangen. Der Kreislauf kam nicht richtig auf Touren. Selbst nach 3 km hatte sich noch nichts geändert. Ich spielte schon mit dem Gedanken, nur die 10 km Strecke zu laufen. Aber als ich am Scheidepunkt stand, entweder 10 km oder länger, da entschied ich doch für länger. Ein guter Entschluß, wie sich rausstellte.

Zunächst lief ich durch das Wormstaler Tor hoch zur Radarstation. Dann weiter auf der geteerten Steinbruchstraße. Das erschien mir in der Dunkelheit als die bessere Lösung. Auch das war wieder eine vernünftige Entscheidung. Denn nun ging es fast 8 km bergab und ich ließ es gemütlich bis zur "Süßen Mutter rollen". Der Körper baute sich immer besser auf. Über den Wanderweg nach Bad Nenndorf lief ich dann wieder hoch bis zum Gasthaus Walter. Auf der Steinbruchstr. ging es dann weiter bis in den Steinbruch rein.

Da bot sich mir dieser Sonnenaufgang.

Im Steinbruch sah es dann so aus:

Das ist ein zugeschüteter Steinbruch.

Eine riesige Abraumhalde

Ein Biotop vor einer Felswand

So einen Schutzunterstand findet man hier öfter. Bei Sprengungen kann man sich dort unterstellen. Das wird heute allerdings kaum noch nötig sein.

Weiter lief ich dann über Padwege und Wildpfade, die kaum ein Mensch kennt. Dabei kam ich dann auch hier vorbei:

Ein Wildgehege, in dem nicht nur diese beiden Tiere standen, sondern auch noch Rehe und Hirsche und allerlei anderes Tierzeug.

Durch diesen ehemaligen Bremsschacht lief ich weiter. Immer wieder bekam ich Blicke auf alte, stillgelgte Steinbrüche.

So ein stillgelgter Steinbruch.

Dann kreuzte ich weiter bis zur "Fürstenquelle", wo man bedenkenlos das Wasser trinken kann. es ist besonders kohlensäurehaltig und wird regelmäßig durch ein Labor überprüft. Das Zertifikat hängt dort für jedermann lesbar, aus.

Trinkflasche unterhalten und vollaufen lassen. Das Wasser schmeckt echt klasse.

Auf einem Wildpfad laufe ich nun an diesem kleinen Bach entlang, wieder aufwärts, um an die Laufstrecke zurück zu kommen.


Wieder hab ich eine schöne Aussicht in die norddeutsche Tiefebene. Immer wieder schön, wenn man so eine gute Fernsicht hat.

Ist leider auf dem Bild nicht so schön zu sehen, wie weit man wirklich schauen konnte. Aber das Kraftwerk in Landesbergen konnte ich gut erkennen.

Das waren einige Eindrücke vom 34 km Lauf heute Morgen. Anschließend habe ich mich im Vereinsheim erst einmal an der Kuchentheke gütlich getan. War das wieder ein tolles Kuchensortiment. Konnte mich kaum bremsen. Mit einigen Lauffreunden fachsimpelte ich dann noch ein Stündchen und dann ging es nach Hause, das Mittagessen wartete.

Nach dem guten Essen sortierte ich schon einmal die Laufsachen, lud die Fotos auf die HP hoch und dann lief ich mit Bonnie noch die 22 km Kanalrunde. Bonnie war heute wieder richtig super drauf, trotz dem das sie läufig ist, lief sie mühelos die 22 km Runde mit.

Im Hafenbereich in Berenbusch trafen wir diesen Hund. Schnell schoß ich ein Foto und unterhielt mich kurz mit dem Besitzer. Denn genau so sah mein erster Hund, Purzel, aus, den ich vor über 30 Jahren hatte.

So sah unser Purzel aus. Lang, lang ist es schon her.

Dann kamen die beiden Mädels von hinten angelaufen. Sie kommen aus unserem Dorf und laufen regelmäßig. Toll Ihr Beiden, macht weiter so. Freue mich immer, wenn ich Euch treffe.Leider ist das Bild qualitativ nicht so gut geworden, weil alles zu schnell ging, aber nächstes mal, dann stell ich Euch richtig in Pose :-)


Weiter trieb es uns in den Schaumburger Wald. Bei diesem herrlichen Wetter war dort wieder Hochbetrieb. Auch viele Hunde waren wieder unterwegs, aber Bonnie ließ keinen zu nah an sich ran. Auf ihre charmante Art und Weise ließ sie das auch jeden Rüden merken.

An einem Waldparkplatz entdeckte ich dann den Wagen meines Arbeitskollegen.

Aber Ihn hab ich leider nicht getroffen. Dafür verlaufen hier aber auch zu viele Wege. Ihn dort zu treffen ist ziemlich unwahrscheinlich.

Als wir dann fast aus dem Wald raus kommen, laufen wir am Holzlagerplatz vorbei. Am Jahresende war er vollkommen leergeräumt, aber nun kann man täglich verfolgen, wie er immer mehr vollgepackt wird. Mal am Jahresende sehen, wie die Beute ausgefallen ist.

Hier lagern nur die besten und wertvollsten Hölzer. Am Jahresende meist auf ein Kilometer Länge.

Wir müssen anschließend den Mittellandkanal über eine Brücke queren um auf der anderen Seite heimwärts zu laufen. Dabei hab ich noch den Bückeberg fotografiert, wo ich heute morgen schon so einen schönen Lauf hatte.

Ganz im Hintergrund kann man den Rücken des Bückeberges erkennen. Was hab ich doch für eine schöne Laufheimat. Berge und Flachland, jeden Tag kann ich was anderes laufen.

So kamen wir dann frohgemut wieder nach Hause. Ein herrlicher Laufsonntag liegt hinter uns. Bonnie schnarcht in ihrer Ecke und ich bin froh, das ich so gut gelaufen bin.