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19.06.2019

Der nächste Supergau ist eingetreten. Heute Morgen trafen wir schon um kurz nach acht auf eine Bekannte mit ihrem Australien Sheppard.

Die Hündin und Rony sind ganz dicke Freunde und für sie gibt es nichts Schöneres, als zusammen zu toben und ihre Kräfte zu messen. So auch heute.

Während wir zusammen quatschten umkreisten uns die beiden Tiere einige mal. Plötzlich änderten sie ihre Laufrichtung. Wie es der Teufel will, genau hinter Ulrikes Rücken, das wir es nicht so schnell mitbekamen, wie sie direkt auf Ulrike zusteuerten und dann im vollen Lauf in ihre Beine sausten. Wie vom Blitz getroffen knallte Ulrike auf ihre linke Seite. Ich hatte keine Gelegenheit sie zu halten oder irgendwie anders einzugreifen. Viel zu schnell passierte alles. Das erste, was Ulrike sagte, das war: „Die Schulter ist ab“.

Wir hoben sie vorsichtig hoch und stellten sie auf die Beine. Keine „Aua“ oder sonstige Töne kamen aus ihren Mund. Lediglich ein Schweißausbruch nahm seinen Lauf, wie ich ihn so auch noch nicht erlebt habe. Ruck zuck war sie pitschenaß. Aber der Kreislauf blieb, Gott sei Dank, stabil.

Als wir den ersten Schock überstanden hatten überlegten wir, ob wir den Rettungswagen anrufen oder selbst in die Chirurgische Innenstadt Klinik fahren.

Wir entschieden uns für Letzteres.

Wir waren nur knapp hundert Meter vom Auto entfernt und ich konnte sogar bis zur Unfallstelle fahren und Ulrike da ins Auto setzen.

Der Weg zur Klink war nur ca. sieben Kilometer, die wir auch ziemlich schnell bewältigten.

Dort angekommen, wurden wir sofort als Notfall aufgenommen. Ein Arzt war gleich für uns da und nach kurzen Gespräch ging es zum Röntgen.

Das Ergebnis war niederschmetternd. Trümmerbuch. Dislozierte Humeruskopfmehrfragmentfraktur, so die Diagnose.

Die Schulter wurde erst einmal fixiert und dann gab es ausreichende Schmerzmittel. Da ja das lange Wochenende vor der Tür stand, wurden wir, nachdem alle weiteren Blutuntersuchungen und das Narkosegespräch gelaufen waren, nach Hause geschickt. Montag um acht durften wir dann zur OP wiederkommen.

Die OP verlief sehr gut und die anschließende Röntgenkontrolle bestätigte den guten Verlauf.

Der Heilungsprozess verlief ausgezeichnet. Ich habe Ulrike nicht einmal jammern hören. Bereits Donnerstag durfte sie das Krankenhaus verlassen. 

Dieser Unfall hat natürlich unser ganzes Leben durch einander gebracht. Aber wir Beide sind ein eingespieltes Team und auch diese Situation werden wir zusammen meistern.

So bin ich dann mit den Hunden schon sehr früh unterwegs. Heute flüsterte eine innere Stimme immer wieder in mein Ohr, ich soll die „Blacky Runde“ unter die Sohle nehmen. Immer wieder hörte ich sie deutlich in mir. Eigentlich wollte ich um die Hexenteiche, aber schließlich gab ich der Stimme nach.

Auf diesem schönen Trail waren wir ganz alleine. Die Erinnerungen an Blacky kamen wieder hoch. Wie oft hat er hier im Schlamm der Bäche rumgesuhlt und sich so gefreut darüber.

Wir erreiche eine besondere Stelle. Dort stehen ca. zwanzig Baumscheiben, wie Bauklötze aufgereiht. Dort balancierte          Blacky immer rüber und an einem der Holzscheite hob er zum Abschluss immer sein Beinchen.

Während mir so Blacky wieder vor Augen steht, sehe ich plötzlich eine blauen Farbtupfer auf einen der Baumscheiben leuchten. Bis es richtig klick machte, war ich schon fünf Meter weiter.

Aber ich wollte wissen, ob ich einer optischen Täuschung erlegen war, oder ob da wirklich was Besonderes lag.

Also umgekehrt und noch mal richtig nachgeschaut. Und das war es auch wert. Ein wunderschöner flacher Stein, blau angemalt und mit einem farbenprächtigen Seestern angemalt, lag dort leuchtend in der Sonne. Ich hob ihn auf und drehte in in meiner Hand. Der Stein alleine war schon wunderschön geformt, aber auch die Farben passten so wunderschön. Auf der Rückseite stand in weißer Schrift geschrieben: „nimm mich mit“.

Das tat ich dann auch sehr gerne. Jetzt, wo Ulrike für längere Zeit ja nicht mehr mit in den Wald kann, mache ich mir so meine Gedanken. Ausgerechnet hier, wo sie immer so an Blacky zurückgedacht hat und immer von „seinen Bauklötzen“ sprach, da finde ich diesen Stein. Ob Blacky da seine Hände im Spiel hat und Ihr damit ein Zeichen geben will. Ich sehe es so. Für mich ist es ein gutes Zeichen.


                                                                                                                                                                  
Da liegt der Stein
Sieht der nicht schön aus?




23.04.2019

Ich will doch mal wieder etwas von mir hören lassen. Anfang des Jahres bemerkte ich wieder ein wenig Kräfteschwund. Das allgemeine Befinden wurde immer schlechter. Ende Januar schaffte ich noch ein paar Läufe, ganz langsam, ohne jeden Leistungsdruck. Aber dieses unwohle Gefühl war schon da.

Mitte Februar war es dann schlagartig vorbei. Am vierzehnten Februar bekam ich massive Atemprobleme. Am fünfzehnten lag ich dann wieder im Herzkatheder Labor im JWK-Minden. Ein neuer Stent wurde gesetzt, der Achte. Ein Engpass wurde mittels eines Ballons geweitet. Das hat mich natürlich erst einmal wieder richtig auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht. Nach einer richtig miserablen Woche im Krankenhaus, war ich froh, endlich zu Hause zu sein. Die letzten Wochen hatte ich mich mal gesundheitsmäßig im Internet umgesehen. Dabei bin ich auf Prof. Dr. Spitz gestoßen. Sein Vortrag über Vitamin D mit dem Titel „Hype oder Hope“ fiel mir mehr oder weniger zufällig auf.  Ein Glücksfall? Ich glaube ja. Dieser „hochinfektiöse Gesundheitserreger“ ließ mich tief in die Materie einsteigen. In Deutschland gilt Dr. Raimund von Helden als der „Vitamin D“ Papst. Sein Buch „gesund in sieben Tagen“ hat mich gefesselt.  Nach seiner Methode berechnete ich meinen Vitamin D Bedarf und füllte ihn entsprechend auf. In vierzehn Tagen nahm ich 840000 I.E. auf. Natürlich mit den Co Faktoren wie Vitamin K2mk7 und 800 mg Magnesium in elementarer Form. Mein aktueller Vitamin D Wert liegt bei 67,1 ng/ml. Bei meiner Krankengeschichte strebe ich einen Wert von 90 ng/ml an.

Nach vierzehn Tagen waren meine ganzen Knochen und Gelenkschmerzen verschwunden. Ich konnte mühelos morgens nach dem Aufstehen die Bettdecke gerade ziehen, ohne Schmerzen im Rücken. Ich fühle mich wie neu geboren. Bis heute habe keinerlei Beschwerden mehr am Bewegungsapparat.

Bei meinen Recherchen traf ich auch auf Dr. Leonard Coldwell Man mag über ihn denken, was man will. Ich habe mir sein Buch bestellt „Stress die Hauptursache aller Krankheiten……und die einzige Antwort darauf.“  Wer das gelesen hat, sieht erst einmal, was der Stress wirkliche bedeutet und wie gefährlich er für alle ist. Gerade bei mir als Hypotoniker ist es besonders wichtig, aus dem mentalen Stress zu kommen. Dank der perfekten Anleitung aus dem Buch wurden mir alle Ängste genommen, die so oft meinen Blutdruck ansteigen ließen und mir jegliche Energie raubten.

Mit Ulrike und den Hunden wandere ich jeden Tag mindestens die vier Kilometer Runde am Gevattersee und wir freuen uns, wie schön grün alles wird und wie die Natur zu neuen Leben erwacht. Auch Raika und Rony machen uns so viel Freude. Rony richtiges Energiebündel der sich besonders über spielfreudige Kumpels freut und mit ihnen auch gerne mal ausbüchst, um die Welt zu erkunden. Aber den Weg zurück hat er bis jetzt immer noch gefunden.

So langsam kribbeln die Füße und wenn es gesundheitlich so weiter geht, dann bin ich bald auch wieder läuferisch unterwegs.

Dann schreibe ich hier auch wieder regelmäßig.

Liebe Grüße an alle Leser, Freunde und Bekannte.